Visual Healing

Visual Healing – Balancing the Nomadic Soul ©annikagemlau

Balancing the Nomadic Soul

in English / en Español

Ausbalancieren der nomadischen Seele

Wie schön, dass du hergefunden hast!

Unsere Seele reist, zieht unseren Körper mit. Manchmal kommen Geist und Körper nicht hinterher. Zum Beispiel wenn sich unsere Seele mit der Vergangenheit verheddert hat.

Oder umgekehrt. Unsere Körper hetzen durch den Alltag und unsere Seele ächzt unter dem vielen Hin und Her, das sie dennoch nie ankommen lässt.

Oft wissen wir sehr gut, was wir brauchen, damit unsere Wunden heilen und unsere Seele in Balance kommt. Doch meist halten wir es für sehr unwahrscheinlich, dass Heilung möglich ist.

Wir formulieren Bedingungen für unsere Heilung … „Wenn ich erst einmal über diesen Verlust hinweg bin, dann werde ich auch gesund werden“. Auch unsere Sehnsüchte drücken wir so aus : „Würde ich an diesem Ort leben, könnte ich endlich wieder glücklich sein“. Das verhängnisvolle an unseren Wünschen und Träumen ist nicht ihr Inhalt, sondern die Bedingungen, an die sie geknüpft sind (s. Villoldo 2019: 18-26).

Der Standpunkt von dem wir unsere Zukunft herbeiträumen ist meistens eine Gegenwart des empfundenen Mangels: Ich brauche die Erfüllung dieses Wunsches, um mich vollkommen, frei, geborgen und verbunden zu fühlen.

Die Technik meines Visual Healings setzt genau dort an – an deinem jetzigen Standpunkt. Gemeinsam erzeugen wir ein neues Bild von dir – abstrakt oder ganz konkret – auf dem du dich bereits in dem Zustand befindest, nach dem du dich so sehr sehnst.

Indem du mir die Geschichte deiner Sehnsucht mitteilst, übersetze ich diese in Farben, Wesen und Symbole, die mal sehr eindeutig, mal wunderbar ambivalent deiner Schönheit, Fülle, Gesundheit und Verbundenheit mit den heilenden Kräften dieses Universums eine Form geben. Begleitend zur Arbeit mit positiven Affirmationen (z.B. in Anlehnung an Louise L. Hay oder Doreen Virtue) können dir meine Bilder im Alltag helfen, deinen geheilten Zustand stets vor Augen zu haben.

Möglich ist die Arbeit mit den Farben der Chakren, mit den 14 Meridianen sowie den fünf Elementen aus der chinesischen Medizin. Und natürlich mit all den Farben, Tieren, Sprachen, Landschaften und Symbolen, die dir Kraft spenden.

Besonders gut kann dich diese Form unterstützen bei der Heilung und Aktivierung von Organen und Meridianen, Prozessen von Abschied oder Versöhnung. Aber auch bei der Entspannung im Umgang mit komplexen Gefühlssträngen aus Angst, Einsamkeit, Wut, Trauer und Depression.

Wie gerne schmücken wir unser Zuhause mit Fotos, auf denen wir gut aussehen. Uns glücklich und zufrieden erinnern, umgeben von besonderen Menschen, mit denen wir kostbare Momente erlebt haben. Nur gibt es selten das eine Foto, auf dem alles vereint ist. In unserer kreativen Fantasie kann uns das gelingen.

Unterschwellig haben viele meiner Werke bereits einen solch heilsamen Auftrag, indem sie archetypische Schmerzen anerkennen, auffangen, liebhaben und dadurch loslassen. Individuell erstelle ich auch sehr gerne dein persönliches inneres Porträt, auf dem du in voller Anmut erstrahlst. Bei dessen Anblick deine rastlose Seele ausruhen kann, um neue Kraft und Zuversicht zu schöpfen – jedes Mal, wenn du dir das Bild anschaust. Denn: Vollkommene Heilung ist jederzeit möglich (frei zitiert nach Louise L. Hay).

Beispielbilder mit Erklärung :

Literaturverweise

Hay, Louise L.: Gesundheit für Körper und Seele

Hay, Louise L.: Heile deinen Körper. Seelisch-geistige Gründe für körperliche Krankheit, Bielefeld: Lüchow 1989.

Nidiaye, Safi: Gefühle sind zum Fühlen da. Das Handbuch vom positiven Umgang mit negativen Emotionen, München: Integral 2017. Hier eine Leseprobe

Touch for Health. Kurs-Script 1, Kirchzarten: VAK 2015.

Touch for Health. Kurs-Script 2, Kirchzarten: VAK 2018.

Villoldo, Alberto: Schamanische Schöpferkraft. Wie wir unsere Lebensvision Wirklichkeit werden lassen, München: Ansata 2019. Weitere Infos hier

Virtue, Doreen: Mut zur Kreativität. Wecke deine künstlerische Begabung und lebe deine Berufung, München: Irisiana 2017.